„Das Leben ist zu kurz – für schlechten Wein, für Knäckebrot, für unerfüllte Liebe, für Musik, die nicht gefällt, für Trennkost, zu kurz um ständig auf die Uhr zu schauen – das Leben ist zu kurz für einen unerfüllten Job!“

Die kleine Redewendung „Das Leben ist zu kurz“ hat mich ein Leben lang begleitet und mir dabei geholfen, dass ich heute das Leben führen kann, was ich wirklich führen will.

Denn durch diese fünf kleinen Wörter habe ich mir stets bewusst gemacht, was ich im Leben wirklich erreichen will und was ich unter gar keinen Umständen mehr haben will. Als ich mir darüber klar war, habe ich damit begonnen, nur noch für die Dinge zu leben, die mich wirklich in meinem tiefsten Inneren berühren und damit wirklich glücklich machen.

Warum das Leben zu kurz ist

„Das Leben ist zu kurz für schlechte Gespräche.“ Was bringt uns Small Talk mit Fremden, was sollen wir mit leeren Worthülsen, die uns Tag für Tag von der Werbung, von Politikern oder von Prominenten aufgetischt werden? „Geiz ist geil!“ „Ja ist denn heut‘ schon Weihnachten?“ – alles nur leere Worte.

„Ich habe mich vor einiger Zeit dazu entschlossen, nur noch mit Menschen zu reden, die mir etwas bedeuten und zwar über Dinge, die uns beiden am Herzen liegen.“

Und damit eingeschlossen sind auch meine Kunden. Sicher, es gibt immer wieder Kunden, denen man es einfach nicht recht machen kann, egal was man tut. Es gibt Menschen mit so einer negativen Grundstimmung und man muss sich einfach irgendwann fragen: Will ich mir das antun? Will ich mich damit kaputtmachen lassen?

Ich habe mich dagegen entschieden. Ich verlasse mich dabei ganz auf mein Gefühl, und wenn mir mein Gefühl sagt „Halt! Stopp!“, dann verlasse ich mich darauf, auch wenn dies bedeutet, dass man einen Kunden verliert, einen Kunden, der einem von seinem Glück wegbringt.

Ich habe angefangen, mit meinen Freunden, meinen Kollegen und meinem Partner über meine Leidenschaften zu sprechen, über Sachen, die mich wirklich begeistern und ich habe angefangen, anderen zuzuhören, wenn sie darüber sprechen wollten.

Ich spüre auch bei meinen Mitarbeitern, bei unseren virtuellen Assistenten, sehr schnell, ob die richtige Leidenschaft dahinter steckt. Ich spüre, ob sie FreeDays in Ihrer Seele haben und diesen Lifestyle leben wollen. Diese Mitarbeiter sind unser Erfolg!

Ich habe in meinem Leben viel zu oft Dinge getan, die ich gar nicht tun wollte. „Das Leben ist zu kurz für schlechten Wein!“ „Das Leben ist zu kurz für Langeweile!“ „Das Leben ist zu kurz für eine freudlose Partnerschaft!“ Und mit jeder solchen Erkenntnis, die ich gewann, begann ich, mein Leben zu verändern. Ich besuchte keine Konzerte, nur weil alle dort waren.

„Ich verschob meine Reisepläne nicht mehr auf die Zukunft, sondern fuhr beim ersten Fernweh los, denn dies ist mein größter Traum: Ich will die Welt sehen!“

Ich suchte mir einen Partner, der mich wirklich glücklich macht, herausfordert und voranbringt. Mit jedem dieser Schritte wurde mein Leben reicher und voller und brachte mich zu der bisher größten Erkenntnis meines Lebens.

Das Leben ist zu kurz für den falschen Job!

Kaum eine Entscheidung meines Lebens hatte so weitreichende Konsequenzen wie diejenige, dass ich unabhängig, frei und selbstständig sein wollte. Ich hatte keine Lust mehr darauf, für jemand anderen zu arbeiten, abhängig zu sein, pünktlich im Büro zu erscheinen und örtlich gebunden zu sein.

Ich sehnte mich nach Bewegung, nach Freiheit, nach Entwicklung. Ich wollte die ganze Welt zu meiner Arbeitsstätte machen und an jedem Ort der Welt genau das tun können, worauf ich Lust hatte.

„Und dann stieß ich auf den wohl einzigen Arbeitgeber, der solche Arbeitskonditionen ermöglicht: das Internet!“

Denn das weltweite Netz ermöglicht einem ungeahnte Möglichkeiten. Mit einem funktionierenden Laptop und einem Internetzugang kann jeder seine ganz persönlichen Ideen von jedem Ort der Welt aus verwirklichen. Ganz egal, ob am Palmenstrand, in großen Metropolen, im Zug oder bei Freunden. Diese Unabhängigkeit habe ich mir gewünscht. Ich wollte meinen Beruf leben und nicht mein Leben meinem Beruf opfern. All dies habe ich dadurch erhalten, dass ich erkannt habe, dass das Leben zu kurz für Abhängigkeiten ist und so entschied mich für das mobile Arbeiten, für eine eigene Online-Agentur.

Vorbereitung ist alles

Vorbereitung ist der wesentliche Schlüssel zum Erfolg im Internet. Die eigene Idee kann noch so gut sein, wenn es an der professionellen Umsetzung scheitert, ist alles verloren. Ich habe mir bei der Erstellung meines Internetauftritts daher professionelle Hilfe gesucht und versucht, eine gesunde Mischung aus Effizienz und Individualität hinzubekommen, denn gerade im Online-Business ist der Webauftritt die eigene Visitenkarte. Ich wollte nicht einer unter vielen im Netz sein, sondern die Individualität und Besonderheit meiner Idee betonen.

„Es ging mir vor allem darum, einen Internetauftritt zu schaffen, der meine ganz individuellen Ideen widerspiegelte, der die Vision von FreeDays auf einen Blick zeigte und meine Besucher sollten sich hier wohlfühlen und genau das finden, was sie suchten.“

 

www.free-days.de

www.free-days.de

In einem nächsten Schritt galt es, die Technik zu finden, mit der ich überall auf der Welt arbeiten konnte und wollte. Hierzu zählten natürlich der passende Laptop, ein hochwertiges Smartphone, ein tragbarer Internetanschluss sowie Kommunikationsmöglichkeiten. Ich habe Telefonanbieter, Chats und Blogs ausgewählt, durch die ich sowohl mit Kunden und Mitarbeitern als auch mit meiner Familie und meinen Freunden preisgünstig Kontakt aufnehmen konnte, egal wo ich gerade war.

Ein Traum wurde wahr

Der Philosophie treu bleibend „Das Leben ist zu kurz“, gründete ich mein eigenes Unternehmen. Ich machte mich in einem noch ganz neuen Terrain in Deutschland selbstständig und gründete meine eigene Online-Agentur FreeDays – eine Agentur für virtuelle Assistenz.

Und in diesem Unternehmen steckt meine ganze Leidenschaft und auch sehr viel Arbeit. Jedoch war es nie wirklich Arbeit für mich, denn es war das Tollste überhaupt, was ich machen konnte.

Und seitdem – oder genauer gesagt – seit Mai 2010 tue ich genau das, wozu ich Lust habe und lebe damit das Leben, was ich mir wirklich wünsche.

Ich habe mir meine eigene Unabhängigkeit geschaffen, ich bin mein eigener Chef. Ich lebe nicht mehr nach einer Stechuhr, sondern kann mir meine Arbeitszeiten frei gestalten.

„Manchmal ist es ein bisschen wie ein Lottospiel, wenn man selbstständig ist. Man weiß nie genau, was kommt, man muss sich jeden Tag aufrappeln und Neues dafür tun. Aber jeder zufriedene Kunde, jedes erfolgreich abgeschlossene Projekt sind ein großes Stück Glückseligkeit!“

Es gehört sicher eine Portion Mut dazu, doch wenn man einmal seine Leidenschaft gefunden hat und mit seinem eigenen Unternehmen die Möglichkeit hat, hier seine Power und seinen ganzen Fleiß reinzustecken, statt für einen anderen zu arbeiten und jeden Tag im Hamsterrad gefangen zu sein, dann wird man sein Glück damit finden, davon bin ich mehr als überzeugt.

 

Artikelbild: © Gelpi – Fotolia.com

6 Comments

  1. Das hast Du gut gemacht, Gratuliere
    Günter

    • Julia Broetz sagt:

      Hallo Günther,

      Herzlich Willkommen auf meinem neuen Lifestyle Blog und vielen Dank für das Kompliment! Es werden noch viele weitere Artikel folgen, zum den Themen Leben, Lifestyle, Glück und natürlich Business!

      Viele Grüße

      Julia

  2. Hallo Julia,

    das ist definitiv die richtige Einstellung. Warum mit menschen abgeben, die einen nur vom Glück abbringen. Ich kann nur unterstreichen, daß das internet der beste Arbeitgeber ist, den man sich vorstellen kann.

    Beste grüße
    Oliver

    • Julia Broetz sagt:

      Hallo Oliver,

      genauso ist es, diese falschen „Freunde“ bringen uns von unsrem Glück weg. Das Leben ist zu kurz – für alles, was uns von unserem Glück abhält!

      Und ja! Es lebe das Internet, das können sich aller im Online Business bezeugen. 🙂
      Es ist das Großartigste überhaupt und ermöglicht uns so viele Freiheiten, wie kein anderer Arbeitgeber. Was nicht heißen soll, dass es einfach wäre.
      Arbeit ist Arbeit – auch im Internet!

      Viele Grüße

      Julia

  3. Bergfreunde sagt:

    Guentlespitze…

    Ich lese häufig Ihr Blog und finde es immer sehr interessant. Dachte, es sei an der Zeit, ich lasse Sie das mal wissen, machen sie weiter mit ihrer großartigen Arbeit…

  4. Gil Ncneal sagt:

    Mein Vater pflegte immer zu sagen: Alle Autorität, die ich besitze, beruht einzig darauf, dass ich weiß, was ich nicht weiß.

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